"Hexenmuater au`wecke"

Seit 1999 die einmalige Attraktion zum Fasnachtsauftakt

Hexen, Hexenmusik, Singesler, die Ordnungsmasken und Zuschauer ziehen am Abend vom Dorf zum alten Steinbruch am Sägewerk, wo nach alter Erzählung die Hexenmuater begraben sein soll. Der Geschichte zufolge, die von alten Arzlern erzählt wird, soll es vor langer Zeit einmal ein altes Kräuterweiblein gegeben haben, das die Kunst des Heilens beherrschte und auch sonst nicht gerade verschlafen war. Plötzlich war das Weiblein verschwunden und einige Zeit später soll man sie unterhalb der "Arzler Rappenlöcher", oberhalb des Steinbruches, tot aufgefunden haben.
Aus diesem Grund wird von nun an immer zum offiziellen Fasnachtsbeginn jene besagte Frau, die inzwischen zur "Arzler Hexenmuater" geworden ist, aufgeweckt.

      

Zu schaurig und geheimnisvoll klingender Musik werden die Hexen am Feuer tanzen und auf die ihre Hexenmuater warten.
Auf einem Drahtseil hängend, kommt diese aus über hundert Meter auf einem übergroßen brennenden Besen von den wildromantischen beleuchteten Felsen des Steinbruches "Herabgeritten". Unten angekommen, wird die "Muater" namens „Ludwinia“ von den Hexen und den zahlreichen Zuschauern bei diesem wilden Spektakel begrüßt, und die Arzler können nun vollzählig in die Fasnacht gehen.

Der Fasnachtsauftakt wird dann meist bei gutem Ausschank und flotter Unterhaltung in den Fasnachtswägen bis tief in die Nacht gefeiert.

Video vom "Hexenmuater au´wecke"

 

 

Fasnachtsverein Arzl im Pitztal - Obmann Paul Neururer · Dorfstraße 101 · A-6471 Arzl - Impressum·Datenschutz
obmann@arzler-singeslerlaufen.at
 
© 2018 Hans Rimml - Arzl Osterstein